Kanton Luzern: 21 Festnahmen und Böllerwurf – Fasnacht mehrheitlich friedlich

Die Luzerner Fasnacht 2026 ist aus unserer Sicht insgesamt friedlich verlaufen.

Aufgrund des unbeständigen Wetters waren etwas weniger Fasnächtlerinnen und Fasnächtler unterwegs als in den vergangenen Jahren.

Trotzdem konnten wir viele Streitigkeiten und Auseinandersetzungen frühzeitig verhindern.





Wir waren während der rüüdigen Tage im ganzen Kantonsgebiet präsent. Die meisten Anlässe verliefen ruhig. Im Fasnachtsperimeter der Stadt Luzern führten wir über 200 Personenkontrollen durch. Insgesamt nahmen wir 21 Personen vorübergehend fest oder in Gewahrsam, hauptsächlich wegen Trunkenheit. Auch unsere Partnerorganisationen wie Rettungsdienst, Samariter, SLRG, Feuerwehren und private Sicherheitsfirmen standen im Einsatz.





Unsere sichtbare Präsenz wurde geschätzt und vermittelte ein hohes Sicherheitsgefühl. Die angepassten Sicherheitskonzepte haben sich bewährt und werden gemeinsam mit unseren Partnern weiter überprüft und optimiert.

Kanton Luzern

Auch ausserhalb der Stadt besuchten mehrere hunderttausend Menschen die Fasnachtsveranstaltungen. Diese verliefen sehr friedlich. Ein Zwischenfall ereignete sich am Güdisdienstag in Hochdorf, als Pferde einer Zunftkutsche scheuten und eine Kutscherin verletzt wurde. Sie wurde ins Spital gebracht. Der Umzug konnte danach ohne weitere Zwischenfälle durchgeführt werden.





Stadt Luzern

Vom Schmutzigen Donnerstag bis zum Aschermittwoch waren über 280’000 Personen unterwegs, etwas weniger als in anderen Jahren. Besonders gut besucht waren der Wey-Umzug am Güdismontag, der Rüüdige Samstag sowie der Monstercorso zum Abschluss.

Zeugenaufruf

Am Güdismontag nahmen wir einen 23-jährigen Schweizer fest, nachdem er in der Stadt Luzern auf dem Mühleplatz zwei Böller in eine Menschenmenge geworfen hatte. Eine Fasnächtlerin wurde verletzt. Wir suchen Zeuginnen und Zeugen oder Personen mit Aufnahmen. Hinweise nehmen wir unter 041 248 81 17 entgegen.

Abgesehen davon stellten wir keine nennenswerten Vorfälle mit Feuerwerkskörpern fest.


Zeugenaufruf

Personen, die Angaben zum Vorfall oder zur Identität des mutmasslichen Täters machen können, werden gebeten, sich bei der Luzerner Polizei, Telefon 041 248 81 17, zu melden.


 

Quelle: Luzerner Polizei
Bildquelle: Luzerner Polizei

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