Stettfurt TG: Teil-Entwarnung beim Trinkwasser – Abkochgebot für Leitungswasser bleibt
Die Gemeinde informiert die Bevölkerung der Gemeinde Stettfurt über den aktuellen Stand der Wasserversorgung sowie neue Anordnungen.
Für Teile des Gemeindegebiets gelten weiterhin Einschränkungen beim Trinkwasser.
Das Bezugsverbot von Leitungswasser kann aufgrund der Resultate der Proben für die Hochzone unserer Wasserversorgung aufgehoben werden. Auf dem unten angefügten Flugblatt finden Sie die beiden Zonen im Gemeindegebiet eingezeichnet. Die Hochzone ist braun eingefärbt. Bevor Wasser erstmals konsumiert wird, ist das Hausnetz zu spülen.
Eine Anleitung ist in Kürze auf der www.stettfurt.ch (News erste Seite) aufgeschaltet oder kann auf der Gemeinde bezogen werden.
Für die Dorfzone (blau eingefärbt) gilt nach wie vor eine Einschränkung. Das Wasser darf nach wie vor nicht direkt ab dem Wassernetz konsumiert werden. Neu kann das Wasser in dieser Zone aber abgekocht konsumiert werden. Das Trinkwasser ist einmal auf dem Herd aufzukochen (kräftig sprudeln lassen).
Das Abkochen sorgt für das Abtöten allfälliger Krankheitserreger.
Abkochen ist insbesondere für folgende Tätigkeiten notwendig:
- Trinken, Getränkezubereitung (z.B. Eiswürfel)
- Zur Nahrungszubereitung
- Zähne putzen
- Medizinische Zwecke (Wundreinigung, Nasenspülen usw.)
- Geschirrabwasch von Hand
- Kaffee, Teezubereitung mit Haushaltsgeräten
- Waschen von Obst, Gemüse, Salat oder weiteren Lebensmittel
- Trinkwasser für empfindliche Haustiere
Die Gemeinde stellt unverändert Trinkwasser in Flaschen zur Verfügung. Für den 19. Februar 2026 sind die Bezugszeiten beim Tscharnerhaus wiederum 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr sowie 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr.
Zudem erhält die Gemeinde Unterstützung von der Zivilschutzorganisation des Bezirks Frauenfeld, welche Wasserbehälter für die Landwirte zur Verfügung stellen und sich auch personell in Bereitschaft halten. Zudem wird die Gemeinde vom Regionalen Führungsstab Frauenfeld unterstützt.
Flugblatt downloaden
Am heutigen Tag sind in Zusammenarbeit mit dem Kantonalen Laboratorium und Fachspezialisten weitere Abklärungen vorgenommen worden. Deshalb kann diese Lockerung nach Absprache mit dem Kantonalen Laboratorium mitgeteilt werden. Wie lange die Einschränkungen andauern, kann nach wie vor nicht gesagt werden, da die Gemeinde Ergebnisse weiterer Proben abwarten muss.
Der Gemeinderat dankt allen, die ihn bei der Bewältigung dieser Situation unterstützen. Herzlichen Dank an Janine Bohner und Judith Rietmann auf der Gemeindeverwaltung, unsere beiden Wasserwarte, die Mitarbeitenden des Kantonalen Laboratoriums, die Feuerwehr Matzingen-Stettfurt, die Zivilschutzorganisation Bezirk Frauenfeld und der Regionale Führungsstab Frauenfeld, thurplus, Mathis Sanitär, die Flugblattverteilerinnen aus dem Dorf und noch einige mehr.
Quelle: Gemeinde Stettfurt
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