Lausanne VD: GCZ-Teambus nach Cup-Out attackiert – Spieler flüchten in Kabine

Nach Spielschluss des Cup-Halbfinals vom 18. April zwischen Stade Lausanne-Ouchy und dem Grasshopper Club Zürich wurde der GCZ-Mannschaftsbus von rund 30 Personen attackiert.

Sie bewarfen den Bus mit Petarden und Absperrgittern, wodurch es zu sichtbaren Schäden in Form von Brennspuren und Lackbeschädigungen kam.

Ein Teil der Mannschaft befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Bus, konnte aber noch rechtzeitig in den Garderobentrakt flüchten. In der Folge versuchten besagte Personen, in die Garderoben vorzudringen, der Grossteil konnte aber vom Sicherheitspersonal gestoppt werden. Einzelne Personen gelangten jedoch kurzzeitig in den Trakt, wurden aber daran gehindert, bis zu den Spielern vorzudringen. Der Buschauffeur hingegen durch den Einsatz von Pfefferspray leicht verletzt. Im Anschluss an diesen Vorfall konnte die Mannschaft die Rückreise planmässig antreten. Diese verlief ohne weitere Zwischenfälle.

Wir verstehen die grosse Enttäuschung über die gestrige Cup-Niederlage. Die Mannschaft, der Club sowie das ganze Clubumfeld teilen diese ebenfalls. Dennoch wurde mit diesem Vorfall eine klare Grenze überschritten: Dieses Verhalten ist beschämend und in keiner Weise akzeptabel. Wir verurteilen diesen Angriff aufs Schärfste.

Es ist uns wichtig zu betonen, dass es sich um eine sehr kleine Gruppe handelte, die sich zu diesem Vorfall hinreissen liess. Die grosse Mehrheit der über 4000 mitgereisten Fans hat die Mannschaft trotz der Niederlage friedlich unterstützt.

Der Club nimmt den Vorfall sehr ernst. Eine detaillierte Aufarbeitung gemeinsam mit den Fanvertretern wurde bereits eingeleitet, zudem stehen wir in engem Kontakt mit den Sicherheitsbeauftragten, um den Vorfall näher aufzuklären und etwaige rechtliche Schritte einzuleiten.

 

Quelle: Grasshopper Club Zürich
Bildquelle: Symbolbild © Grasshopper Club Zürich

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