Barrierefreier ÖV-Ausbau: Haltestelle und Fussgängerquerung werden verbessert

(Grub AR). Die Bushaltestelle beim Heilbad Unterrechstein in Grub wird behindertengerecht umgebaut.

Zusätzlich wird die Querungsstelle für den Fussverkehr verbessert. Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Projekt und den Kredit genehmigt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Projekt: Behindertengerechter Umbau der Bushaltestelle Unterrechstein
  • Haltekanten: Beidseitige Fahrbahnhaltestellen mit 22 cm Einstiegshöhe
  • Fussverkehr: Querungsstelle wird verbreitert und verbessert
  • Buswartehäuser: Gemeinde Grub plant auf beiden Seiten neue Wartehäuser
  • Kosten: 460’000 Franken
  • Finanzierung: Kanton und Gemeinde Grub
  • Planauflage: Startet in wenigen Tagen
  • Realisierung: Bausaison 2027

Bei der Haltestelle Unterrechstein in Grub fehlt ein niveaugleicher Einstieg nach den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes, welches allen Fahrgästen einen selbständigen Ein- und Ausstieg in den öffentlichen Verkehr ermöglicht. Auch beim Queren der Strasse sind verschiedene Hindernisse zu bewältigen. Das Perron auf der Nordseite und das südseitige schmale Trottoir sind gegenüber der Fahrbahn erhöht. Für Personen im Rollstuhl ist das Queren der Kantonsstrasse heute nicht ohne fremde Hilfe machbar.

Haltekanten werden auf 22 Zentimeter angehoben

Jetzt werden beide Haltekanten angepasst, um den barrierefreien Zugang zu gewährleisten. Beidseitig werden Fahrbahnhaltestellen erstellt und die Haltekanten auf eine Einstiegshöhe von 22 cm angehoben. Auf der Südseite in Fahrtrichtung Heiden wird die Haltekante nach der Einmündung der Zufahrtsstrasse zum Heilbad platziert. Die Gemeinde Grub plant auf beiden Seiten neue Buswartehäuser.

Querungsstelle für Fussverkehr wird verbessert

Bei der Querungsstelle für den Fussverkehr wird das Trottoir auf der Südseite verbreitert, damit Personen im Rollstuhl oder mit Gehhilfen eine ausreichende Manövrierfläche zur Verfügung haben. Das Trottoir wird gegenüber der Fahrbahn mit abgesenkten Randabschlüssen abgegrenzt.

460’000 Franken für den Umbau

Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Projekt und den Kredit genehmigt. Die Gesamtkosten betragen 460’000 Franken und werden vom Kanton und der Gemeinde Grub getragen. Die Planauflage startet in wenigen Tagen, die Realisierung ist in der Bausaison 2027 geplant.

 

Quelle: Kanton Appenzell Ausserrhoden / Departement Bau und Volkswirtschaft
Bildquelle: Kanton Appenzell Ausserrhoden

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