Rund 100 tote Fische in einem Bach entdeckt – Wasserwerte normal, Ursache bleibt rätselhaft

(Widnau SG). Am Mittwochmorgen (21.10.2026) sind in der Ländernach im Bereich zwischen der Unterdorfstrasse und dem Binnenkanal rund 100 tote Fische festgestellt worden.

Bei Kontrollen des Gewässers wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Die Ursache des Fischsterbens ist noch unklar.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Gewässer: Ländernach in Widnau
  • Betroffener Abschnitt: Zwischen Unterdorfstrasse und Binnenkanal
  • Feststellung: Mittwoch, 21. Oktober 2026, kurz vor 8.30 Uhr
  • Ausmass: Rund 100 tote Fische
  • Mutmasslicher Beginn: Bereits am Vortag
  • Wasserkontrollen: Keine Auffälligkeiten, Messwerte im Normalbereich
  • Massnahmen: Tote Fische eingesammelt
  • Ursache: Noch unklar
  • Im Einsatz: Kantonspolizei, Umweltschadendienst und Fischereiaufsicht

Rund 100 tote Fische in der Ländernach entdeckt

Kurz vor 8:30 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung, dass sich in der Ländernach zahlreiche tote Fische befinden würden. Die aufgebotenen Einsatzkräfte und der Umweltschadendienst stellten im Bereich zwischen der Unterdorfstrasse und dem Binnenkanal rund 100 tote Fische fest. Der Umweltschadendienst führte am Gewässer mehrere Kontrollen durch und stellte keine Auffälligkeiten fest.



Gemäss aktuellen Erkenntnissen dürfte das Fischsterben bereits am Vortag eingesetzt haben. Die toten Fische wurden aus dem Gewässer eingesammelt.

Da sich die gemessenen Werte im Normalbereich befanden, waren keine weiteren Reinigungsmassnahmen nötig. Warum die Fische starben, ist unklar.

Im Einsatz standen eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen, der Umweltschadendienst des Kantons St.Gallen sowie die Fischereiaufsicht.

Polizei.news informiert | Gewässerschutz

Tote Fische im Bach entdeckt? So helfen Sie bei der Ursachenklärung

Der Kanton St.Gallen empfiehlt ausdrücklich, ein Fischsterben oder eine vermutete Gewässerverschmutzung unverzüglich der Polizei unter 117 zu melden. Je früher die Fachleute informiert werden, desto besser können mögliche Spuren gesichert werden.

Fundstelle genau beschreiben: Nennen Sie den Bach, die nächste Strasse oder Brücke und den betroffenen Gewässerabschnitt. Ein Standort auf dem Smartphone kann helfen.

Beobachtungen festhalten: Achten Sie aus sicherer Entfernung auf auffällige Verfärbungen, Schaum, Gerüche oder ungewöhnliches Verhalten lebender Fische. Melden Sie nur, was Sie tatsächlich festgestellt haben.

Tote Fische nicht eigenmächtig entfernen: Überlassen Sie das Einsammeln und mögliche Untersuchungen den zuständigen Fachleuten. Vermeiden Sie direkten Kontakt mit unbekannt belastetem Wasser.

Nichts ins Gewässer einleiten: Farben, Reinigungsmittel, Öl oder andere Chemikalien dürfen weder in Bäche noch in Schächte gelangen, die direkt mit einem Gewässer verbunden sind.

Was bedeuten unauffällige Wasserwerte?

Unauffällige Messwerte zum Zeitpunkt der Kontrolle erklären ein vorangegangenes Fischsterben nicht automatisch. Kurzzeitige Veränderungen der Wasserqualität können zum Beispiel bereits abgeklungen sein, bevor eine Messung erfolgt. Welche Ursache im vorliegenden Fall verantwortlich war, ist nicht bekannt.

Weitere Hinweise zum richtigen Verhalten bei einem Fischsterben bietet die Polizei.news Prävention.

 

Quelle: Kantonspolizei St.Gallen / Polizei.news
Bildquelle: Kantonspolizei St.Gallen

Publireportagen

Empfehlungen