03. Oktober 2026

Bergretter in der Schweiz: 3’500 Retter stehen bereit, wenn in den Bergen jede Minute zählt

Ein Sturz beim Wandern, ein blockierter Kletterer in einer Felswand, eine Lawine, eine vermisste Person oder ein medizinischer Notfall weit entfernt von der nächsten Strasse: Wenn Menschen in den Schweizer Bergen in Not geraten, beginnt ein hoch spezialisiertes Zusammenspiel von Bergrettern, Rettungsflugwacht, Polizei, medizinischen Einsatzkräften und weiteren Spezialisten. Rund 3’500 Retterinnen und Retter sind heute allein bei der Alpinen Rettung Schweiz organisiert. Sie stehen in 83 Rettungsstationen bereit und gelangen zu Fuss, mit Ski, Geländefahrzeugen oder gemeinsam mit Helikoptercrews dorthin, wo herkömmliche Rettungsdienste an ihre Grenzen stossen.

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Gefängnisse der Schweiz: 92 Einrichtungen und fast 7’000 Inhaftierte

Hinter Mauern, Gittern und Sicherheitsschleusen befindet sich ein kaum sichtbarer Teil der Schweizer Justiz: In 92 Justizvollzugseinrichtungen werden Untersuchungshäftlinge, rechtskräftig Verurteilte, Personen im Massnahmenvollzug und Menschen in ausländerrechtlicher Administrativhaft untergebracht. Die neuesten schweizweit vergleichbaren Jahreszahlen zeigen eine deutliche Entwicklung: 2025 waren die Schweizer Justizvollzugseinrichtungen durchschnittlich mit 6’983 Personen belegt. Bei 7’407 verfügbaren Plätzen erreichte die durchschnittliche Belegungsrate 94 Prozent – und damit den oberen Bereich dessen, was im Justizvollzug praktisch als tragbar gilt.

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Einbrecher gefasst, E-Scooter-Flucht und Feuer – fünf Polizeimeldungen des Tages

Ein Einbrecher wird nach einer nächtlichen Fahndung gefasst, Jugendliche flüchten mit über 60 km/h auf einem E-Scooter vor der Polizei, sieben Verkehrsteilnehmende fallen bei Kontrollen auf, ein fahrunfähiger Lenker fährt nach einem Unfall weiter und auf der A13 endet eine Fahrt mit einem Fahrzeugbrand: Fünf aktuelle Polizeimeldungen vom Samstag, 3. Oktober 2026. Die Fälle aus den Kantonen Aargau, St.Gallen und Graubünden zeigen, wie unterschiedlich die Einsätze von Polizei und Rettungskräften an einem einzigen Tag sein können.

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Wumm im Schnee: Warum dieses Geräusch ein ernstes Lawinen-Warnsignal ist

Ein dumpfes „Wumm“ unter den Skiern oder Schneeschuhen – und plötzlich sackt die Schneedecke spürbar ab. Was zunächst nur wie ein ungewöhnliches Geräusch im Schnee wirkt, ist eines der deutlichsten Warnsignale im winterlichen Gebirge. Ein Wumm kann darauf hinweisen, dass tief in der Schneedecke eine Schwachschicht gebrochen ist. Das Gefährliche daran: Der Hang muss sich dabei überhaupt nicht bewegen. Es kann weiterhin alles ruhig und stabil aussehen. Unter der Oberfläche kann sich der Bruch jedoch bereits über eine grosse Fläche ausgebreitet haben. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF bezeichnet Wummgeräusche deshalb als Alarmzeichen für eine kritische Lawinensituation. Besonders ernst wird es, wenn zusätzlich Risse in der Schneedecke sichtbar werden.

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Radar-Check Schweiz: Die heute am 03.10.2026 offiziell publizierte aktuelle Übersicht

(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen. Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.

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Polizeihubschrauber trainieren in den Alpen

In den kommenden zwei Wochen sind im Alpenraum verstärkt Polizeihubschrauber unterwegs: Vom 5. bis 16. Oktober 2026 trainiert die Luftfahrerschule der deutschen Bundespolizei-Fliegergruppe mit mehreren Hubschraubern das Fliegen unter anspruchsvollen alpinen Bedingungen. Ausgangspunkt der täglichen Trainingsflüge ist die Bundespolizei-Fliegerstaffel in Oberschleissheim bei München. Von dort starten die Besatzungen jeweils gegen 9 Uhr in Richtung Alpenregion.

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Jugendliche flüchten mit über 60 km/h auf E-Scooter – Polizist verletzt, Teenager gesucht

(Wil SG). Am Freitagnachmittag (02.10.2026) haben sich zwei Jugendliche an der Sonnenhofstrasse einer Kontrolle der Kantonspolizei St.Gallen entzogen. Die beiden flüchteten gemeinsam auf einem E-Scooter und setzten ihre Fahrt trotz Nachfahrt der Polizei fort. Ein 14-Jähriger konnte im Verlauf der Fahndung angehalten werden. Der zweite Jugendliche flüchtete und wird gesucht. Ein Polizist verletzte sich dabei.

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Lenker (44) fährt nach Crash einfach weiter

(Flawil SG). Am Freitagmorgen (02.10.2026) ist es auf der Wilerstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen. Ein 44-jähriger Autofahrer setzte seine Fahrt nach dem Unfall fort und stellte sein Fahrzeug bei einer Tankstelle ab. Dort konnte er bis zum Eintreffen der Kantonspolizei St.Gallen zurückgehalten werden. Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.

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